Privatisierung von Trinkwasser?

Der Binnenmarkt-Ausschuss des EU-Parlaments berät heute über die Liberalisierung des Trinkwassers. Kritiker befürchten bei einer Privatisierung nicht nur steigende Preise, sondern auch einen Qualitätsverlust des Wassers. Die Kommunen laufen Sturm gegen die Pläne.

Käme es zu einer Privatisierung des Trinkwassermarktes, würden die großen Konzerne den Finger an der Macht und der Entscheidung über Versorgung, Kapazität und Preis haben. So, wie auch bereits beim Strom, könnten dann höhere Preise und eine geringere Wasserqualität die Folge sein. Wasser aber ist ein so zentrales Element der Grundversorgung und des Lebens, dass es nicht Gegenstand von Spekulanten und Geschäftemacherei werden darf. So zeigen Beispiele wie in Großbritannien, dass auch die Versorgungssicherheit in Gefahr ist, wenn die Trinkwasserversorgung privatisiert wird. Schäden an Leitungen führen schnell zu tagelangen Ausfällen der Versorgung. Währenddessen ist die Wasserversorgung nicht gewährleistet. Die Kommunen sorgen dagegen im gegenwärtigen System der Trinkwasserversorgung bei Störungen für schnelle Abhilfe ...

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