Preiserhöhung

Ich bin schon seit längerem Kunde einer großen Fitnesskette. Trotz gelegentlich längeren Phasen der Abstinenz habe ich jeden Monat, wie vertraglich vereinbart, das tatsächlich sehr günstige Entgelt entrichtet. Also eigentlich entrichten lassen, denn ich habe den netten Damen und Herren eine Einzugsermächtigung erteilt. Ebenso erwarte ich natürlich von dem Studio, dass es von der Ermächtigung nur im vertraglich vereinbarten Rahmen Gebrauch macht. Diesen Monat sah ich aber plötzlich drei Euro mehr als sonst, die von meinem Konto verschwanden.

Ein kurzer Blick auf die Webpage meines lieben Vertragspartners klärte mich darüber auf, dass dieser offenbar seine Preise angezogen hat. Dafür gibt es jetzt die eine oder andere Leistung inklusive, die vorher gesondert bezahlt werden musste. So ganz einverstanden war ich dann aber doch noch nicht – immerhin hatten wir einen bestehenden Vertrag mit einem eindeutig festgelegten Entgelt.

Auch die wirklich sehr freundliche Mitarbeiterin in der eigens für diese Preiserhöhung geschalteten Hotline konnte mir das nicht so wirklich erklären. Aber immerhin war ihr erklärt worden, dies sei aufgrund einer Regelung in den AGB zulässig. Dennoch stände mir ein Widerspruchsrecht zu. Warum aber ein Widerspruchsrecht, wenn die Preiserhöhung zulässig ist? Normalerweise wird dann lediglich ein Sonderkündigungsrecht eingeräumt ...

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