Gericht verurteilt angeblichen Rädelsführer einer Anti-Nazi-Demo

Im Dresden kam es im Februar 2011 zu Gewalt auf einer Anti-Nazi-Demonstration. Das Gericht verurteilte nun einen nichtvorbestraften 36-jährigen Mann zu einem Jahr und zehn Monaten Freiheitsstrafe ohne Bewährung. Der Mann soll mit einem Megafon die rund 12.000 Gegendemonstranten zum Durchbrechen der Barrikaden aufgerufen haben. Die Anklage lautete auf Körperverletzung, besonders schweren Landfriedensbruch und Beleidigung.

Ein Anwohner, der vom Balkon das Geschehen beobachtete, sagte vor Gericht aus, dass der Angeklagte nicht der Mann am Megafon gewesen sei. Auch mehrere Polizisten konnten den Angeklagten nicht als Täter identifizierten. Auf dem Videomaterial der Polizei sind zwar zwei Personen mit Megafone zu erkennen, dabei handelte es sich aber nicht um den Angeklagten.

Das Gericht war trotzdem von der Täterschaft des Angeklagten überzeugt ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK