Die Folgen eines Beißvorfalls

Hat sich ein Hund durch einen Beißvorfall als bissig erwiesen, stellt er eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit dar, so dass der angeordnete Anlein- und Maulkorbzwang sowie eine Kennzeichnungspflicht durch Chip für diesen Hund und die Vorlage eines Sachkundenachweises des Hundebesitzers gerechtfertigt ist.

So hat das Verwaltungsgericht Trier in dem hier vorliegenden einstweiligen Rechtsschutzverfahren die Rechtmäßigkeit einer ordnungspolizeilichen Verfügung der Verbandsgemeinde Konz bestätigt. Hintergrund der Verfügung war ein Beißvorfall, der am 29. Oktober 2012 in Wasserliesch stattgefunden hat. An diesem Tag hat der freilaufende Hund des Antragstellers einen anderen Hund, der an der Leine ausgeführt wurde, unvermittelt angegriffen und sich in ihm verbissen. Der Antragsteller vermochte seinen Hund nur mit Mühe und großer Kraftanstrengung von dem angegriffenen Hund, der noch am Abend desselben Tages in einer Tierklinik aufgrund seiner Verletzungen verstorben ist, zu trennen. Daraufhin hat die für den Vorfall zuständige Verbandsgemeinde Konz die Einstufung des Hundes als gefährlicher Hund i.S.d ...

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