Strafprozess um getöteten Wolf im Westerwald

Sie erinnern sich noch? Im April vorigen Jahres wurde in einem Jagdrevier im Westerwald ein Wolf durch einen Jäger erschossen. Vor dem Strafrichter des Amtsgerichts Montabaur musste sich der Jäger nunmehr wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz wie auch gegen das Bundesnaturschutzgesetz verantworten. Nicht geklärt wurde vom Amtsgericht Montabaur nämlich, ob es wirklich der erste seiner Art in Rheinland-Pfalz seit rund 130 Jahren war. Denn die Frage, ob das erschossene Tier – der angeklagte Jäger will auf einen wildernden Schäferhund geschossen haben – ein Wolf oder ein Hund war, ließ das Gericht offen.

Nach einer umfangreichen Hauptverhandlung wurde der zwischenzeitlich 72jährige Angeklagte zu einer Geldstrafe von 70 Tagessätzen a 50,- Euro verurteilt. Der Strafrichter hielt dabei den Vorwurf des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz für erwiesen, da der Jäger den Wolf ohne Rechtfertigung erschossen hat. Insbesondere ging das Gericht davon aus, dass der Wolf nicht wilderte als er erschossen wurde ...

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