Vertragsstrafeklauseln zu Zwischenfristen sind häufig unwirksam.

Bei der Abwicklung eines Bauvertrags ist dem Auftraggeber häufig daran gelegen, nicht nur die Frist für die Gesamtfertigstellung des Bauwerks sondern auch die etwa in einem Zahlungsplan vereinbarten Zwischenfristen durch eine Vertragsstrafe abzusichern. Geschieht dies durch so genannte Allgemeine Geschäftsbedingungen, sind solche Klauseln einer strengen Wirksamkeitskontrolle zu unterziehen. Der Grund ist darin zu sehen, dass bei einer Überschreitung einer Zwischenfrist beispielsweise von drei Tagen, die sich dann bei den folgenden Zwischenfristen wiederholt und letztlich zu einer Verzögerung der Gesamtfertigstellung um ganze drei Tage führt, eine sehr hohe Vertragsstrafe auflaufen kann ...

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