Geldeinzahlung auf Betriebskonto als Missbrauch von Gestaltungsmöglichkeiten

Im zugrundeliegenden Fall hat der Bundesgerichtshof geurteilt, dass es sich um einen Missbrauch von Gestaltungsmöglichkeiten ( § 42 der Abgabenordnung) handelt, wenn man kurzfristig Geld auf ein betriebliches Konto einzahlt, falls dieses Vorgehen allein den Zweck verfolgt, eine mögliche Hinzuzählung nach § 4 Abs. 4a des Einkommensteuergesetzes von nicht abziehbaren Schuldzinsen zu umgehen.

Diese Vorschrift schränkt den Schuldzinsenabzug als Betriebsausgaben ein, falls ein Unternehmer einen höheren Betrag aus dem Betriebsvermögen entnommen hat, als das Unternehmen davor durch Gewinne und Einlagen eingenommen hat, wenn also eine Überentnahme vorliegt. Sobald es sich bei den Schuldzinsen also um Überentnahmen handelt, werden diese dem Gewinn wieder pauschal hinzugerechnet ...

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