Unfallbegriff bei einer Sportpanne

Das Oberlandesgericht (OLG) München hat mit Urteil (Az.: 25 U 5554/10) vom 28. März 2012 zu der Frage Stellung bezogen, inwiefern eine Sportpanne, bei der eine ungeschickte Eigenbewegung zur Verletzung beigetragen hat, als versicherungsrelevanter Unfall angesehen werden kann. Damit hat das Gericht für mehr Rechtsklarheit zum Unfallbegriff gesorgt.

Üblicherweise kommt ein Fußballspieler in die Lage, dass er einen Ball etwa in Brusthöhe auf sich zukommen sieht, ihn mit dem Fuß wegkickt und dabei eine leichte Drehung vollführt. Im vorliegenden Fall passiert etwas, das nicht alltäglich ist: Als der Mann auf dem absolut glatten Rasen aufkam, verletzte er sich am oberen Sprunggelenk. Ein Knochenstück an der hinteren Schienbeinkante (sog. Volkmansche Dreieck) wurde dabei abgesprengt.

Der verletzte Spieler wurde vom Platz getragen, in ein Krankenhaus gebracht und trug im Ergebnis einen dauernden Schaden davon ...

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