LSG spricht Frau mit Schwerstbehinderung behindertengerechtes Fahrzeug zu

Die Klägerin hat eine besonders schwere Last zu tragen und zwar tagtäglich: Sie leidet an einer Schwerstbehinderung. Sie kann nicht sprechen, nicht laufen und nicht sehen. Somit ist sie auf den Rollstuhl angewiesen und auch auf die Pflege einer anderen Person, was in ihrem Fall ihre Mutter übernimmt. Zudem ist sie, auch durch die Behinderung bedingt, mittellos. Ihre Behinderung hat noch weitreichendere Folgen: Sie hat wenig soziale Kontakte und überhaupt bekommt sie von ihrer Umwelt wenig mit, da sie in ihrer Bewegung so eingeschränkt ist. Ihr und ihrer Mutter war daher sehr daran gelegen, dass sie mittels eines behindertengerechten Autos Freunde und Bekannte besuchen kann. Dieses würde ihre Mutter fahren, um ihrer Tochter so Beweglichkeit zu verschaffen und sie von A nach B zu bringen. Hinzu kommt, dass das gerade deshalb für die Klägerin wichtig ist, da es zwar in der ländlichen Gegend, in der die beiden wohnen, Busse des öffentlichen Nahverkehrs gibt, diese aber nicht behindertengerecht ausgestattet sind ...

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