Eigenkündigung wegen Mobbing: Bundesagentur für Arbeit darf nicht sperren

Normalerweise ist ein Arbeitnehmer, der von sich aus kündigt, zunächst einmal für drei Monate vom Arbeitslosengeld gesperrt. Ausnahme: Die Aufgabe der Arbeit geschah aus einem wichtigen Grund, siehe § 159 Abs. 1 SGB III. Das Landessozialgericht Rheinland-Pfalz hat in seinem Urteil vom 26.06.2012 (L 3 AS 159/12) entschieden, das Mobbing ein wichtiger Grund in diesem Sinne ist. Eine Eigenkündigung wegen Mobbings darf daher nicht mehr in Bezug auf das Arbeitslosengeld sanktioniert werden.

Folgender Fall lag dem Landessozialgericht Rheinland-Pfalz vor: Eine Arbeitnehmerin hatte ihren Job gekündigt, da es aus ihrer Sicht zu „Mobbing“ gekommen war. Die „Angriffe“ auf sie seien auch nach einer Umsetzung weitergegangen ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK