Krankenkasse darf bei minderjährigen Vebrauchern keine Datenerhebung durchführen

Auch Krankenkassen wollen Verbraucher für sich gewinnen und suchen Wege, um das zu erreichen. Als Werbeaktionen nutzen sie auch Gewinnspiele. Wollen Personen an einem Gewinnspiel teilnehmen, müssen sie zum Beispiel eine Teilnehmerkarte ausfüllen. Auf diesem Wege werden Kontaktdaten, Geburtsdatum, Name und auch Unterschrift der Teilnehmer abgefragt. Diese Personen kann die Krankenkasse als Kunden werben. Sie nehmen nämlich nicht nur am Gewinnspiel teil, sondern unterschreiben auch die Erklärung, dass sie damit einverstanden sind, das angegebene Daten gespeichert und genutzt werden.

Bei diesem konkreten Gewinnspiel einer Krankenkasse stand auf der Teilnehmerkarte, dass Teilnehmer mit ihrer Unterschrift zustimmen, dass die Krankenkasse sie über ihre Leistungen informieren darf. Eine Krankenkasse handhabte es so, dass nur Personen unter 15 Jahren einen Erziehungsberechtigten hinzuziehen müssen, der unterschreibt. Personen ab 15 Jahren allerdings durften schon selbst unterschreiben. Ist das aber trotz noch nicht bestehender Volljährigkeit zulässig? Die Krankenkasse bejahte das und stieß damit nicht auf Zustimmung von Seiten der Verbraucherzentrale ...

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