Fitnesshelferchen 4 Silver Generation

Es gibt Geschichten, bei denen man unweigerlich an einen Witz denken muss.

Einer dieser Witze war der von Fritzi, der mit seiner sehschwachen Oma nach einem Regenguss unterwegs ist. Vor jeder Pfütze sagt er zu ihr: “Oma hupf!” Und seine Oma hupft über die Pfützen. Aber auch immer dann, wenn Fritzi – zwischenduch auch ohne Pfützen – ruft: “Oma, hupf!”. Das beobachtet der Pfarrer, an dessen Kirche die beiden vorbeikommen. Und als er bemerkt, dass Fritzi seine Oma auch ohne Pfützen hüpfen lässt, stellt er ihn zur Rede: “Geh, Fritzi, das geht doch nicht, warum lässt Du denn Deine arme Oma ständig hüpfen?!” Und bekommt zur Antwort: “Das ist meine Oma, und die lass ich so oft hupfen wie ich will und richtig finde!!”

Ich erinnere mich daran, wie ich als Kind in einer der Wochen, die ich oft bei meinen Grosseltern verbrachte, diesen Witz in der “Bäckerblume” entdeckt hatte. Während ich auf der Holzkiste neben dem Holzkohlenofen sass, die Füsse vergnügt baumelnd, und alles vorlas, was meine Oma darin sonst gern las, während meine Oma Kammgarn aufdröselte und aufwickelte und mein Opa dabei war, Zwiebeln von Amaryllis umzusetzen. Meine Oma erstickte fast am Lachen, als ich den Witz vorlas. Und als mein Opa über das ganze Gesicht grinsend trocken gekontert hatte: “Der schaut halt, dass sei’ Oma fit bleibt……”

Es war einer der Scherze, die ich ihr viele Jahre später, auch oft am Telefon immer und immer wieder erzählen musste ...

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