OLG Bremen: Keine Ausgleichsansprüche nach Beendigung der nichtehelichen Lebensgemeinschaft.

Das Paar führte von 1982 bis 2011 eine Beziehung, aus der zwei in den Jahren 1983 und 1984 geborene Kinder hervorgegingen. Er verdiente nach Abschluss seiner Ausbildung weit überdurchschnittlich, zuletzt zwischen 6.000,00 und 8.000,00 €. Sie kümmerte sich um die Kinder. Nun ging die Beziehung auseinander, und sie begehrt aus Gesellschaftsrecht Ansprüche ähnlich einem Zugewinnausgleich. Er habe sein jetzt vorhandenes Vermögen aus seinem Einkommen nur deshalb schaffen können, weil sie ihm wegen der Kinder den Rücken freigehalten habe. Man habe einen Gesellschaftsvertrag dahingehend geschlossen, dass das - hohe - Einkommen des Antragsgegners vollständig und ungeschmälert zum Aufbau eines gemeinsamen Vermögens habe genutzt werden sollen. Deshalb habe er auch keinen Unterhalt zahlen müssen. Dem wollte sich das OLG Bremen (Beschluss vom 04.01 ...Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK