Irritierender Prozeßverlauf

In einem Rechtsstreit vertrat ich die Beklagten. Die Klägerin hatte sich zum Beweis des von ihr behaupteten Unfallgeschehens auf das Zeugnis ihres minderjährigen Sohnes berufen. Andere Zeugen gab es nicht.

In der 1. Instanz hatte sich das Gericht etwas weit aus dem Fenster gelehnt und davon abgesehen, das Kind als Zeuge anzuhören, da die zu erwartende Aussage des Kindes nach Auffassung des Gerichts das Urteil nicht beeinflußt hätte.

Die Klägerin legte gegen das ihre Klage abweisende Urteil Berufung ein und verwies vornehmlich darauf, daß das Gericht ihren minderjährigen Sohn nicht angehört habe ...

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