Der nächste Sommer kommt bestimmt

Pünktlich zum Wintereinbruch (jedenfalls in NRW) weist die NZM-Redaktion auf das ewige Problem der Überhitzung von Räumen durch zu große Sonneneinstrahlung hin (NZM 2012, Heft 24, S. V). Anlass ist dieses Mal eine Entscheidung des OLG Brandenburg, mit der dem Mieter die fristlose Kündigung wegen Gesundheitsgefährdung versagt wurde. Grund: der Sachverständige hatte festgestellt, dass die Mitarbeiter des Mieters sich bei den festgestellten „Überhitzungen“ zwar unwohl fühlten. Eine Gefährdung der Gesundheit sollte damit aber schon deshalb nicht verbunden sein, weil die Zeiträume, in denen das Phänomen festgestellt worden war, nur von kurzer Dauer waren (OLG Brandenburg v. 12.9.2012 – 3 U 100/09, BeckRS 2012, 21759 = IMR 2012, 505).

Ich bleibe kritisch und werde durch das OLG Brandenburg bestätigt: der Senat stellt richtig darauf ab, dass als Maßstab die DIN 4108-2 (Mindestanforderungen an sommerlichen Wärmeschutz) gilt. Denn nur diese Richtlinie kann der Vermieter bei der Errichtung des Gebäudes berücksichtigen ...

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