Verbot aggressiver Werbepraktiken mit denen Verbraucher getäuscht werden

Dürfen Gewerbetreibende mittels aggressiver Praktiken Verbauchern den falschen Eindruck vermitteln, dass sie bereits einen Preis gewonnen haben, obwohl sie dafür erst noch Geld zahlen müssen? Dies ist verboten, so das Urteil des Gerichtshof der Europäischen Union.

Verbot aggressiver Werbepraktiken

Dies ist selbst dann verboten, wenn die Kosten im Verhältnis zum Wert des Gewinns geringfügig ausfallen oder der Gewerbetreibende dadurch keinen Vorteil genießt.

Durch das Unionsrecht soll der Verbaucher in Bezug auf seine wirtschaftlichen Interessen geschützt werden. Aus diesem Grund verbietet es den Unternehmen unlautere Geschäftspraktiken den Verbauchern gegenüber anzuwenden. Es ist in besonderem Maße verboten, dass Unternehmen bei Verbrauchern den falschen Eindruck erwecken, sie haben etwas gewonnen, obwohl die Preisübergabe von der Zahlung einer Summe abhängt.

OFT gegen fünf Unternehmen

Im konkreten Fall ging es um fünf Unternehmen und mehrere Mitarbeiter, die sich auf den Versand von Werbung fokussiert hatten, sowie auf der anderen Seite um das Office of Fair Trading (OFT, eine britische Wettbewerbsbehörde), das in Großbritannien dafür zuständig ist, Verbraucherschutzregelungen durchzusetzen ...

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