Mit Ruhm bekleckert! - Interessant: Nicht etwa der Nonsens-Begriff "polizeiliche Aufklärungsquote", sondern "Opfer-Abo" ist "Unwort des Jahres"!

Klasse! Hauptsache, er hat diesen Skandal der allzu schnellen polizeilichen, staatsanwaltlichen, opferoganisatorischen und medialen Vorverurteilung der "Pest unserer Tage" (RA Schwenn/CICERO) endlich thematisiert. Alles andere fidnet sich; die Gesellschaft benötigt halt länger bis sie begreift, was in diesem 'Rechtsstaat' (nicht nur in der Provinz Mannheim seit langem aus dem Ruder gelaufen ist.
Jörg Kachelmann hat die zweifelhafte Ehre, das Unwort des Jahres 2012 geprägt zu haben: In einem SPIEGEL-Interview sprach er davon, Frauen hätten in Vergewaltigungsprozessen ein "Opfer-Abo". Diese Formulierung rügte nun eine sprachkritische Jury. Darmstadt - "Opfer-Abo" ist das Unwort des Jahres 2012. Das gab die Jury der sprachkritischen Aktion am Dienstag in Darmstadt bekannt. Den Begriff prägte Jörg Kachelmann in einem SPIEGEL-Interview zu den Verwaltigungsvorwürfen gegen ihn. Der Wettermoderator sagte wörtlich: "Das ist das Opfer-Abo, das Frauen haben. Frauen sind immer Opfer, selbst wenn sie Täterinnen wurden. Menschen können aber auch genuin böse sein, auch wenn sie weiblich sind". Nach Ansicht der Jury stelle das Wort Frauen in inakzeptabler Weise unter den Verdacht, sexuelle Gewalt zu erfinden.[...]
http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/unwort-des-jahres-2012-in-darmstadt-gekuert-opfer-abo-a-877533.html Schön zu sehen, wie die angebliche polizeiliche Aufklärungsquote die nach innen und außen völlig falsch und mit verheerenden Folgen kommuniziert wird) bzgl. von Vergewaltigungsdelikten bzw. einfacher sexueller Nötigung in den letzten Jahrzehnten gestiegen ist, während die Verurteilungsquote sank und sank und sank. » Na endlich! "Aussage gegen Aussage in sexuellen Missbrauchsverfahren Defizitäre Angeklagtenrechte in Deutschland und Österreich und deren Korrekturmöglichkeiten" - Florian Wille 10 ...Zum vollständigen Artikel


  • Sprachkritik: "Opfer-Abo" ist das Unwort des Jahres 2012

    spiegel.de - 6 Leser - Jörg Kachelmann hat die zweifelhafte Ehre, das Unwort des Jahres 2012 geprägt zu haben: In einem SPIEGEL-Interview sprach er davon, Frauen hätten in Vergewaltigungsprozessen ein "Opfer-Abo". Diese Formulierung rügte nun eine sprachkritische Jury.

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