Lebensmittelrechtstreit zu industriell hergestellten Produkten – VGH stellt Irreführung des Verbrauchers fest

Diskussionen um Nahrungsmittel gibt es immer mehr und die Verwirrung darüber, was gesund ist oder was wirklich in den Produkten drin steckt, scheint nicht weniger zu werden. Gerichte versuchen aber der Verbraucherirreführung entgegen zu wirken. Auch in diesem Fall ist das gelungen. Es ging um “Puten-Filetstreifen” und um “Hähnchenfiletstreifen”. Beiden wurde der Zusatz “gebraten” beigefügt. Hierbei orientierte sich der Verwaltungsgerichtshof daran, was Verbraucher wohl annehmen zu kaufen. Er kam zu der Erkenntnis, dass es wahrscheinlich ist, dass sie denken würden, Filetstreifen zu kaufen, die vom ganzen Tier abgeschnitten worden sind. Sind diese Produkte aber industriell hergestellt worden, ist das gar nicht der Fall.

Landratsamt geht lebensmittelrechtlich gegen industriell hergestellte Produkte eines Unternehmens vor

Industriell hergestellte Filetstreifen von der Pute oder vom Hähnchen werden eben nicht vom natürlich gewachsenen Fleisch abgeschnitten. Der Prozess sieht vielmehr so aus: Geflügelbrüste werden mechanisch behandelt. So erhalten sie eine weiche Struktur und werden teilweise zerrissen ...

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