Beschäftigtendatenschutz - politische Kompromissfindung.

Will man sich schnell vergewissern, ob ein Handbuch oder eine Kommentierung zum Arbeitnehmerdatenschutz eher arbeitgeber- oder arbeitnehmerfreundlich ausgerichtet ist, braucht man bisher nur einen Blick auf die Behandlung einer Detailfrage zu werfen: Darf der Arbeitgeber die Privatadressen seiner Arbeitnehmer auch für den Versand der Wirtschaftszeitung AKTIV nutzen, die Themen „aus einem (…) durchaus nicht arbeitgeberunfreundlichen Blickwinkel behandelt“ (Gola, Datenschutzrechtliche Fragestellungen beim Versand der Zeitung AKTIV an Privatadressen von Arbeitnehmern, Köln 2010). Hieran scheiden sich die Geister (ausführlich Gola, aaO.). Der Änderungsantrag der CDU/CSU und FDP vom 10.1.2013 (Ausschuss-Drs. 17(4)636), mit dem der Entwurf eines Gesetzes zur Regelung des Beschäftigtendatenschutzes vom 15.12.2010 (BT-Drs ...

Zum vollständigen Artikel

Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK