Schwarzarbeit kann fiktives Einkommen sein

Das OLG Brandenburg hat in seiner Entscheidung 9 UF 292/11 vom 26. Juli 2012 Einkommen aus Schwarzarbeit als berücksichtigungsfähig angenommen. Grundsätzlich gilt, dass alle auf Steuer- oder Sozialbeitragsverkürzung gerichtete Vereinbarungen sittenwidrig und damit unwirksam sind. Schwarzarbeit ist daher unzumutbar und grundsätzlich folgenlos jederzeit beendbar. Damit wollte es das OLG aber nicht auf sich beruhen lassen: Denn wer Einkommen in einer bestimmten Höhe schwarz erzielt, hat ja bewiesen, dass er ein Einkommen erzielen kann, weshalb er fiktiv so gestellt wurde als hätte er Einkommen aus Arbeit ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK