Missbrauchsvorwürfe: Natassja Kinski springt ihrer Schwester Pola bei – Die Unschuldsvermutung gilt auch für den Vater der Beiden

Natassja Kinski 2009, wikimedia commons, Urheber: Sportsforpeace

“Ich bin .. stolz auf ihre Kraft, ein solches Buch zu schreiben. Ich kenne den Inhalt. Ich habe ihre Worte gelesen. Und ich habe lange geweint.“ Mit diesen Worten zitiert focus.de die auch international zu Ruhm gelangte Schauspielerin Natassja Kinski (51), die sich gegenüber BILD zu dem in Kürze erscheinenden Buch mit dem Titel “Kindermund” ihrer 9 Jahre älteren älteren Schwester Pola Kinski geäußert hat. In dem autobiografischen Buch setzt Pola Kinski sich intensiv mit dem angeblich jahrelangen sexuellen Missbrauch durch ihren Vater Klaus Kinski auseinander. Ich hatte darüber im strafblog berichtet.

Ihre Schwester sei eine Heldin, meint Natassja Kinski, denn sie habe “ihr Herz, ihre Seele und damit auch ihre Zukunft von der Last des Geheimnisses befreit. Diese Dinge passieren Kindern auf der ganzen Welt, jeden Tag. Und je mehr man darüber erfährt, desto mehr kann ihnen geholfen werden. Auch sie brauchen den Mut zu sprechen.“ Das Buch sei eine Waffe gegen solche Taten.

Von eigenen Missbrauchserfahrungen mit ihrem vor 21 Jahren gestorbenen Vater berichtet Natassja nicht, auch nicht davon, dass sie von Polas Missbrauch etwas mitbekommen hat. Aber sie glaubt ihrer Schwester offensichtlich, das mag Gründe haben.

“…Nastassja Kinski schreibt nur ganz allgemein, dass sie ihrer Schwester beisteht und dass solche Taten ein Verbrechen sind, Allgemeinplätze also. Sie (hat) über all die Jahre also nichts von ihrer Schwester erfahren und sie, die ja in jungen Jahren hochattraktiv war, ist vom Vater vollständig verschont geblieben. Glaubwürdig ist das Ganze nicht. Zu viele Fragen und Ungereimtheiten und der Beschuldigte kann sich praktischerweise nicht mehr dazu äußern. Und dazu jetzt das Buch und die kalkulierte Medienaufmerksamkeit. Man hätte besser geschwiegen oder schon vor 20 Jahren gesprochen.”, meint ein Rudolf Friedrich in einem Leser-Kommentar dazu ...

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