Lehrer klagen auf häusliche Arbeitszimmer gegen Niedersächsische Landesschulbehörde

In drei Verfahren gegen die Niedersächsische Landesschulbehörde machen Lehrer von Gymnasien geltend, ihnen ihre Aufwendungen für ein häusliches Arbeitszimmer zu erstatten:

Ein Kläger begehrt vorrangig, dass ihm ein Dienstzimmer zur Verfügung gestellt wird.

Alle Klagen sind beim Verwaltungsgericht Osnabrück und dem Niedersächsischen Oberverwaltungsgericht erfolglos geblieben.

Das Oberverwaltungsgericht hat ausgeführt, dass zwar im Schulgebäude die Vor- und Nachbereitung des Unterrichts und die Korrektur von Arbeiten nur unter schwierigen Umständen möglich seien, weil hinreichend ausgestattete Arbeitsplätze fehlten. Es entspreche aber dem besonderen Berufsbild des Lehrers, für diese Tätigkeiten ein häusliches Arbeitszimmer zu nutzen. Aufwendungen für das Arbeitszimmer könnten Lehrer bei der Einkommensteuer absetzen. Die Tragung der verbleibenden Kosten sei nicht unzumutbar. Lehrer könnten das Zimmer auch privat nutzen ...

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