Gezielte Indiskreditionen bei Wulff-Affäre? – BILD spielt mal wieder vorne mit

Christian Wulff

Mit den Worten “Christian Wulffs Leben fährt Achterbahn” beginnt ein aktueller Textbeitrag bei bild.de über neueste Entwicklung im strafrechtlichen Ermittlungsverfahren gegen den ehemaligen Bundespräsidenten, und das Springer-Blatt hat bekanntlich einen nicht unwesentlichen Beitrag zu dieser Achterbahnfahrt geleistet. Eine Woche vor der Landtagswahl in Niedersachsen berichtet BILD, dass es nach dem “abschließenden Sachstandsbericht” des Landeskriminalamtes trotz intensiver Ermittlungen ”keinerlei Beweise” für die Korruptionsvorwürfe gegen Wulff gebe, und bezieht sich dabei auf ein 55-seitiges Papier des LKA-Dezernats 37, das mit den Ermittlungen gegen den Ex-Politiker und den Berliner Filmproduzenten David Groenewold betraut war.

Die Schwiegermutter habe Wulff gerettet, meint BILD, weil sie bestätigt habe, ihrer Tochter im Jahr 2007 zum Geburtstag und zu Weihnachten Geldgeschenke von 3.500 Euro gemacht zu haben, mit deren Hilfe dann von Groenewald angeblich nur vorfinanzierte Hotelaufenthalte in bar erstattet werden konnten. Hinzu komme noch, dass ein enges freundschaftliches Verhältnis zwischen den Wulffs und Groenewald bestanden habe, welches Freundschaftgeschenke schon mal gestatte ...

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