Apollo Robbins – aus der Trickkiste eines Taschendiebes

Apollo Robbins arbeitet als Entertainer und Magier in Las Vegas und ist einer der begabtesten Taschen- und Trickdiebe unserer Zeit. Ein kürzlich erschienenes Portrait in The New Yorker geht ausführlich auf den Zusammenhang von Zauberkunststücken und Kriminalität ein.

If you think about it, magic itself has many of the hallmarks of criminal activity: You lie, you cheat, you try not to get caught—but it’s on a stage, it has a proscenium around it. When Apollo walks onstage, there’s a sense that he might have one foot outside the proscenium. He takes a low crime and turns it into an art form.

Der Leser des Portraits erfährt auch, dass der selbsternannte Gentleman Thief weitgehend Autodidakt ist und seine Tricks selbst entwickelt hat. Anregungen für seine Vorführungen erhielt er unter anderem durch die Studie der Subkultur amerikanischer Taschendiebe von David W. Maurer (1964) (in Auszügen auf Google Books zu lesen: Whiz Mob: A Correlation of the Technical Argot of Pickpockets with Their Behavior Patterns), aber auch aus Gesprächen mit verurteilten Dieben in Strafanstalten.

Der Bekanntheitsgrad des Entertainers stieg 2001 gewaltig, nachdem es ihm gelang, einen Leibwächter des ehemaligen US-Präsidenten Jimmy Carter um dessen Armbanduhr, Autoschlüssel, Geld und seine Dienstmarke zu erleichtern ...

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