ebay-Betrüger werden auch immer einfallsreicher

Es ist schon spannend, was sich manche Betrüger so einfallen lassen. Zu dem folgenden Beispiel sind schon reichlich Rechtskenntnisse nötig, gepaart mit einem guten Stück Psychologie: Manche Menschen machen es sich bei ebay leicht und erstellen für ihre Angebote keine eigenen Produktfotos, sondern "klauen" sie auf der Webseite des Herstellers. Das ist natürlich eine Urheberrechtsverletzung, die mitunter auch schon einmal zu Abmahnungen geführt hat. Diesen Menschen kann nunmehr Folgendes passieren: Sie stellen beispielsweise ein hochwertiges Handy zum Einstiegspreis von 1,- Euro (und mit dem Originalfoto des Herstellers) bei ebay ein. Ein Interessent bietet 1,- Euro. Kurze Zeit darauf erhält der Anbieter eine E-Mail, in der er auf seine Urheberrechtsverletzung und die möglichen drastischen und teuren Folgen (Unterlassungsanspruch, Schadens- und Aufwendungsersatzansprüche) hingewiesen wird. Das erschreckt den Anbieter so sehr, dass er die Auktion abbricht, um Schlimmeres zu verhindern. Und darauf hat der ursprüngliche Bieter (der vermutlich mit dem Verfasser der E-Mail personengleich ist oder unter einer Decke steckt) nur gewartet. Er verlangt die Herausgabe des hochwertigen Handys zum gebotenen Preis - oftmals jenen 1,- Euro. Das Problem: Man hätte in diesem Fall die Auktion nicht einfach beenden dürfen. Denn ebay schreibt genau vor, wann dies möglich ist:
"Gründe für die vorzeitige Beendigung eines Angebots Wenn Sie ein Angebot vorzeitig beenden oder kurz vor dessen Ende Änderungen vornehmen, werden Käufer möglicherweise enttäuscht ...
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