War der große Klaus Kinski einfach nur ein Kinderschänder? – Schlimme Vorwürfe von Tochter Pola

Klaus Kinski , Urheber: Georges Biard

“Kindermund” heißt ein autobiographisches Buch der Schauspielerin Pola Kinski, das in Kürze im Suhrkamp-Verlag erscheinen soll. Es sei ein Buch über eine zerstörte Kindheit und Jugend, heißt es bei stern.de. Ein Buch, durch das der Mythos Klaus Kinski möglicherweise ein Stück entzaubert werden könnte. In einem Interview, das in der aktuellen Ausgabe des STERN veröffentlicht ist, klagt die inzwischen 60-jährige Pola Kinski ihren im November 1991 verstorbenen Vater an, sie zwischen ihrem 5. und 19. Lebenjahr immer wieder sexuell missbraucht zu haben. Er habe sie angebrüllt, sie gegen die Wand geworfen und vergewaltigt. ”Er hat sich über alles hinweggesetzt. Auch darüber, dass ich mich oft gewehrt habe und gesagt habe: ‘Ich will nicht.’ Das war ihm egal. Er hat sich einfach genommen, was er wollte”, wird Pola Kinski zitiert. Andererseits habe er sie mit Luxus überhäuft, sie wie eine Prostituierte behandelt.

Offenbar geht es Pola Kinski darum, ihren Vater, der als ebenso exzentrischer wie genialer Schauspieler gefürchtet und anerkannt war, post mortem zu entzaubern. „Ich konnte es auch nicht mehr hören: „Dein Vater! Toll! Genie! Ich habe ihn immer gern gemocht!´ Seit er tot ist, wird diese Vergötterung immer schlimmer.“ , hat sie dem STERN gesagt. Missbraucht habe er eigentlich alle Menschen. Er habe andere Menschen nie respektiert.

Wer was von Kinski kennt, der mag ihm alles mögliche zutrauen ...

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