Feuerhand GmbH – Laternen-Hersteller insolvent

Über das Vermögen der Feuerhand GmbH wurde zum Jahreswechsel das Insolvenzverfahren eröffnet – RA Klaus Pannen ist vom Insolvenzgericht zum Verwalter bestellt worden. Bereits 1880 begann Hermann Nier mit der Herstellung von Laternen dieser traditionsreichen Marke – zuletzt waren mehrere Sanierungsversuche unternommen worden und Umsatzrückgänge mündeten in die Insolvenz.

Nun wird vom Verwalter überprüft, ob im Vorfeld des Insolvenzantrages noch das Anlagevermögen sowie die Marke Feuerhand anfechtbar überschrieben wurde – ein Fall der Insolvenzanfechtung? Diese Instrument in Insolvenzverfahren dient dazu, Vermögensübertragungen zum Nachteile der Gläubiger rückabzuwickeln, eine Aufgabe des Insolvenzverwalters.

„Es gab keinerlei Aktiva“, sagte der Verwalter Klaus Pannen der taz nach deren Berichterstattung (www.taz.de: “Ausgeplündert vor der Insolvenz”): Die Gesellschafter der GmbH hätten danach die Werkshallen und die Maschinen auf eine von ihnen auf dem Gelände gegründete Firma „Müller & Co.“ überschrieben. Weiterhin sei demnach wenige Wochen vor der Insolvenz die Marke „Feuerhand made in Germany“ beim Deutschen Markenamt Müller & Co ...

Zum vollständigen Artikel

Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK