Die Ballade vom Pfeiffer

Es war einmal eine große Religionsgemeinschaft, die hatte ein Problem. Nach Jahrhunderten weitgehend ungestörten Wirkens hatte sich die gesellschaftliche Wirklichkeit so weit von ihr entfernt, dass gewisse Verhaltensweisen, die bisher geduldet oder zumindest nicht weiter beachtet worden waren, von der Öffentlichkeit auf einmal als Problem aufgefasst wurden. Manche sprachen gar von strafbarem Verhalten. Zum Glück waren die meisten der Taten längst verjährt. Aber die einmal aufgescheuchte Bevölkerung gab nicht nach und wollte nun auch noch wissen, wie es dazu hatte kommen können, dass in der katholischen Kirche systematisch schwere Straftaten verübt worden waren, ohne dass dies groß jemanden interessiert hatte. Unhaltbare Unterstellungen machten die Runde, beispielsweise sollte die den religiösen Würdensträgern auferlegte sexuelle Abstinenz auf einmal irgend etwas mit deren strafbaremVerhalten zu tun haben. Die Religionsgemeinschaft sah sich daher gezwungen, eigene Nachforschungen anzustellen ...Zum vollständigen Artikel


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