RockerLeaks - die undichte Stelle bei der Polizei in Rheinland-Pfalz

Was, wenn ein deutscher Afghanistan-Soldat die Einsatzpläne der Bundeswehr für die Region Kundus den Taliban zur Verfügung stellte. Und welchen Aufstand gäbe es, wenn die Taliban wenige Tage später diese Pläne auf ihrer Internet-Seite veröffentlichen würden? Es wäre eine Staatsaffäre. Und was passiert, wenn irgendjemand aus dem Polizeiapparat ein von einer Bund-Länder-Projektgruppe entwickeltes geheimes 64-seitiges Papier mit taktischen Leitlinien zur Bekämpfung von Rocker-Kriminalität an die Hells-Angels weiterleitet und diese das Schriftstück auf ihre Homepage setzen? So geschehen im Juli 2012. Es passiert wenig. Man wartet bis zum 20. September (vermutlich wegen der Sommerferien) und stellt dann Antrag auf Erlass einer einstweiligen Verfügung. Diese wird zwar erlassen, allerdings vom LG Frankenthal auch umgehend auch wieder aufgehoben. Wenn man sich mit dem Antrag so lange Zeit gelassen habe, sei die Sache vermutlich nicht so eilig, so das Gericht laut Sächsischer Zeitung ...Zum vollständigen Artikel


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