Grundrechtsurteil: Heilpraktikererlaubnis auch bei Erblindung möglich

Auch blinde Menschen dürfen in Deutschland als Heilpraktiker arbeiten. Das entschied nun das Bundesverwaltungsgericht (Urteil vom 13.12.2012, 3 C 26.11). Denn: Es gibt genügend Erkrankungen, die über den Tastsinn diagnostiziert und behandelt werden können.

In dem zu entscheidenden Fall hatte das Land Berlin den Antrag einer erblindeten Frau auf Erteilung der Heilpraktikererlaubnis abgelehnt. Begründung: Ihr fehle aufgrund ihrer Erblindung die gesundheitliche Eignung, den Heilpraktikerberuf auszuüben. Die gegen diese Entscheidung erhobene Klage ging bis vor das Bundesverwaltungsgericht. Dies entschied: Die Versagung der Heilpraktikererlaubnis ist unverhältnismäßig und ein Einschnitt in die Grundrechte der Frau ...

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