Fluglärm und die Flugroutenplanung in der luft­recht­li­chen Plan­fest­stel­lung

Das Recht auf feh­ler­freie Ab­wä­gung der ei­ge­nen Be­lan­ge steht nicht nur dem­je­ni­gen zu, des­sen Be­lan­ge aus­ge­hend von der dem Plan­fest­stel­lungs­be­schluss zu­grun­de lie­gen­den Flug­rou­ten­pro­gno­se ab­wä­gungs­er­heb­lich be­trof­fen wären, son­dern jedem, der ab­wä­gungs­er­heb­lich be­trof­fen wer­den kann, weil sein Grund­stück in­ner­halb des Ein­wir­kungs­be­reichs des Flug­ha­fens liegt und weder aus tat­säch­li­chen noch aus recht­li­chen Grün­den aus­zu­schlie­ßen ist, dass ein zu sei­ner Be­trof­fen­heit füh­ren­des Flug­ver­fah­ren fest­ge­legt wird.

Die pro­gnos­ti­sche Flug­rou­ten­pla­nung muss Art und Aus­maß der zu er­war­ten­den Be­trof­fen­hei­ten in der für die Ab­wä­gung re­le­van­ten Grö­ßen­ord­nung rea­lis­tisch ab­bil­den.

Lässt sich die Zu­las­sung des Flug­ha­fen­aus­baus nach dem Ab­wä­gungs­kon­zept der Plan­fest­stel­lungs­be­hör­de nur recht­fer­ti­gen, wenn be­stimm­te Ge­bie­te von er­heb­li­chen Be­ein­träch­ti­gun­gen durch Flug­lärm ver­schont blei­ben, kann die Plan­fest­stel­lungs­be­hör­de klar­stel­len, dass der Schutz die­ser Ge­bie­te zu den tra­gen­den Er­wä­gun­gen des Plan­fest­stel­lungs­be­schlus­ses ge­hört, zu denen sich das BAF bei der nach­fol­gen­den Fest­le­gung der Flug­ver­fah­ren nicht in Wi­der­spruch set­zen darf ...

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