Fahndung im sozialen Netzwerk geht schief, dank Facebook

Über Facebook als Ermittlungshilfe der Polizei und damit dessen Bedeutung als Selbstverratsmaschine wurde bereits verschiedentlich berichtet. Zuletzt war es ein Amerikaner, der über seine unfallbegleitete Trunkenheitsfahrt prahlte und von Facebookfreunden angeschwärzt wurde. In Deutschland nutzt die Polizei auch von sich aus die Möglichkeiten der Fahndung 2.0. Das kann aber auch nach hinten losgehen.

Zuzuordnen war ein Täterfoto, das einen jungen Mann beim Überfahren einer roten Ampel in Wiesbaden zeigte. Halter des Fahrzeuges war ein älterer Herr. Wie in Märchen üblich, hatte der zwei Söhne und ob der langen Ermittlungsdauer seine Erinnerung verloren, wer am Tattag gefahren war.

Im Zuge echter Ermittlungen wurde Sohn 1 von dem Beamten angetroffen. Die Begegnung von Angesicht zu Angesicht führte zu folgendem Protokolleintrag:

“Herr Sohn 1 könnte vom Aussehen her, Brillenträger, kleiner Kinnbart, der Fahrer gewesen sein, dies würde ich aber nicht beeiden.”

Nun kam die Fahndung 2.0 ins Spiel ...

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