Gewinnabschöpfung als Waffe gegen Horror-Arbeitsverträge

“§ 3 Gehalt – Die Arbeitnehmerin erhält für ihre Tätigkeit im Verkauf nur dann eine Vergütung, wenn sie über den Monat gesehen einen durchschnittlichen täglichen Mindestumsatz in Höhe von 1.000 Euro erreicht.” – Arbeitsverträge, die eine solche fast schon absurd anmutende Klausel enthalten, sind natürlich rechtswidrig! Dennoch kommen sie so oder ähnlich lautend in der Praxis immer wieder und, so scheint es, auch immer häufiger vor. Ein anderer Fall: Überstunden sind laut Vertrag freiwillig und werden, selbstverständlich, nicht vergütet. Ist das der neue Standard? Oder dies hier: Mit dem Arbeitnehmer wird eine Lohnhöhe “vereinbart”, die so unglaublich niedrig ist, dass sie jegliche Grenzen der Sittenwidrigkeit sprengt ...

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