“Ich weiß, was Du an Deinem Arbeitsplatz getan hast.”

Ein Ladendetektiv wirft dem Handelskonzern Aldi Süd illegale Überwachungsmethoden vor. Er selbst habe Mitarbeiter mit Hilfe von Miniaturkameras ausspioniert, berichtet der Mann dem SPIEGEL. Diese Kameras habe er unter anderem in der Umkleide der Angestellten installiert. Sein Auftrag sei es gewesen, “alle Auffälligkeiten zu melden”. Dazu habe auch gehört, “wenn ein Mitarbeiter zu langsam arbeitete, ich von einem Verhältnis der Mitarbeiter untereinander erfahren habe oder ich andere Details aus dem Privatleben mitbekam, zum Beispiel im Hinblick auf die finanzielle Situation des Mitarbeiters.”

Diese Meldung veranlasst uns, auf nachstehende Rechtsgrundsätze hinzuweisen:

Das durch Art. 2 Abs. 1 iVm. Art. 1 Abs. 1 GG gewährleistete, auch im Privatrechtsverkehr und insbesondere im Arbeitsverhältnis zu beachtende allgemeine Persönlichkeitsrecht des Arbeitnehmers ist – auch in seiner Ausprägung als Recht am eigenen Bild – nicht schrankenlos gewährleistet. Eingriffe können durch Wahrnehmung überwiegend schutzwürdiger Interessen des Arbeitgebers gerechtfertigt sein ...

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