Zur Haftung eines Fußgängers bei Kollision mit einem Radfahrer auf einem gemeinsamen Geh- und Radweg

Fahrradfahrer sind mitunter schnell unterwegs und halten keine ausreichenden Sicherheitsabstände. So auch in einem Fall, den schließlich das Oberlandesgericht Frankfurt am Main beschäftigte.

Der Kläger fuhr mit seinem Fahrrad auf einem gemeinsamen Geh- und Radweg (Zeichen 240 zu § 41 StVO) an dem Grundstück eines Gemeinde-zentrums vorbei. Als dort die Beklagte aus dem Eingangstor heraustrat, verfing sich ihre Handtasche im Lenker des Rades, wodurch der Kläger stürzte und eine schwere Kopfverletzung erlitt.

Der Kläger meinte, die Beklagte hafte für seinen Schaden, weil sie unachtsam einen Schritt aus dem Grundstück getreten sei, ohne auf sich nähernde Radfahrer zu achten ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK