Wer schon an der Haustürschwelle stolpert, sollte dann wenigstens in die RICHTIGE Richtung fallen

Stürzen Arbeitnehmer auf dem Weg zur Arbeit über ihre eigene Haustürschwelle, stehen sie trotzdem unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung. Es spielt dabei keine Rolle, dass der Sturz noch im häuslichen unversicherten Bereich begonnen hat, entschied das Landessozialgericht (LSG) Berlin-Brandenburg in einem am Donnerstag, 03.01.2013 veröffentlichten Urteil (AZ: L 2 U 3/12). Denn der versicherte Weg beginne bereits „mit dem Durchschreiten der Haustür“, so die Potsdamer Richter in ihrem Urteil vom 20.09.2012, die damit die bisherige Rechtsprechung des Bundessozialgerichts bekräftigten.

Im Streitfall wollte ein Arbeitnehmer seinen beim Verlassen seines Hauses erlittenen Sturz als Arbeitsunfall von der Berufsgenossenschaft anerkannt haben. Als er am 03.06.2008 zur Arbeit wollte, hatte er seine Haustüre geöffnet, war dann aber mit dem Fuß zwischen Türschwelle und der automatisch schließenden Türe hängen geblieben. Der Mann stürzte nach außen und erlitt dabei schwere Knieverletzungen ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK