Fluggastrechte – BGH stärkt erneut die Rechtsposition von Flugreisenden

Der BGH hat erneut ein Urteil im Sinne der Fluggäste gefällt. In der Entscheidung vom 28.08.2012 hat er den Reisenden eine Ausgleichszahlung gem EG-VO 261/2004 zugesprochen.

Der Kläger dieses Rechtsstreits buchte über ein Reisebüro eine Pauschalreise von München nach Curacao. Die Flüge, die ein Umsteigen in Amsterdam vorsahen, sollten durch dieselbe Fluggesellschaft, die Beklagte des Rechtsstreits durchgeführt werden. Den Reisenden wurden in München bei Abgabe ihres Reisegepäcks sowohl die Bordkarten für den Zubringerflug als auch für den Anschlußflug nach Curacao ausgehändigt. Die Ankunft des Zubringerfluges in Amsterdam erfolgte mit 20 Minuten Verspätung um 11:35 Uhr. Der Kläger erschien jedoch noch während des Einsteigevorganges an dem Ausgang, der dem für 12:05 Uhr vorgesehenen Anschlußflug zugewiesen war ...

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