Eine Familie rennt im Jobcenter ihrem Geld hinterher- Einzelfall?

Antrag auf Hartz IV landete zwischen Poststücken ohne Dringlichkeit, während Dörings wochenlang auf ihren Bescheid warteten Brandenburg an der Havel - Für Familie Döring verlief der Jahreswechsel gar nicht reibungslos. Denn obwohl sie ihren Antrag rechtzeitig abgegeben hatten, standen Sandra und Sven Döring mit ihren vier Kindern im neuen Jahr ohne Geld vom Jobcenter da. Nachdem die MAZ sich einschaltete, scheint eine Lösung nah. Sven Döring geht einer geregelten Arbeit nach. Doch sein Lohn reicht nicht, um die ganze sechsköpfige Familie zu ernähren – das Ehepaar und die vier Kinder im Alter zwischen drei und elf Jahren, von denen drei behindert sind. Weil das Einkommen nicht reicht, stehen der Familie ergänzende Leistungen nach Hartz IV zu. Weil es bereits vor einem Jahr Probleme mit dem Antrag und Zahlungen gegeben hatte, kümmerte sich Sandra Döring früh um den Leistungsantrag. Am 27. November ließ sie sich sogar mit einem Behördenstempel bestätigen, dass ihr Antrag im Jobcenter eingegangen ist. Zwischen den Jahren stieg die Unruhe, weil weder ein Bescheid noch Geld eintrafen. Als am ersten Werktag des neuen Jahres noch immer kein Geld da war, bemühte sich Sandra Döring vergebens um eine Lösung. Sven Döring machte sich auf den Weg in die Geschwister-Scholl-Straße. Doch dort wurde er vom Empfang unverrichteter Dinge wieder nach Hause geschickt. Das Jobcenter sei geschlossen. „Wir haben eine Mitwirkungspflicht, doch das Jobcenter hat doch auch eine Pflicht uns gegenüber“, sagt Sandra Döring, die „traurige, stressige und anstrengende“ Tage hinter sich hat. Schließlich müsse die Familie ihre Miete und andere laufende Kosten bezahlen ...Zum vollständigen Artikel

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