Übersicht: Dieses Online-Verhalten führt in der Schweiz zur Kündigung

Alles, was im analogen Leben zur Entlassung berechtigt, rechtfertigt auch im digitalen Leben die Kündigung des Arbeitsvertrags. Wer also seinen Chef beschimpft, die Arbeitgeberin öffentlich verunglimpft oder wiederholt schlechte Arbeit abliefert, dem darf unter gewissen Voraussetzungen gekündigt werden. Dieser Beitrag versucht eine Übersicht von Beispielen zu erstellen, in welchen ein Online-Verhalten eines Arbeitnehmers (z.B. Posting auf Facebook, Blogbeitrag oder Internetnutzung am Arbeitsplatz) in der Schweiz bereits einmal zur Kündigung geführt hat. Der Beitrag wird fortlaufend aktualisiert.

Hinweise auf weitere Beispiele nehme ich gerne als Kommentare entgegen und werde den Beitrag entsprechend aktualisieren.

Zu viele Sex-Seiten am Arbeitsplatz (2004)

Der Ressortleiter einer kantonalen Dienststelle besuchte über mehrere Monate täglich 2-3 Stunden am Tag Sex-Seiten. Die Dauer der täglichen Internetnutzung sowie der Verstoss gegen eine Weisung, die den Konsum pornografischer Inhalte verbietet, hatten eine fristlose Kündigung zur Folge.

Quellen:

Entscheid der Personalrekurskommission Kt. BS vom 31.08.2004: PRK Fall Nr. 47: Fristlose Kündigung wegen Internetmissbrauch) Eugen Stamm, Pornografie und andere Probleme – Internetnutzung im Büro, NZZ-Online

Facebook-Besuch bei Migräne-Abwesenheit (2009)

Eine Versicherungsangestellte blieb mit einer starken Migräne für einen Tag zu Hause. Gemäss Arbeitgeber hat sie als Krankmeldung angegeben, sie müsse bei Migräne im Dunkeln liegen und könne nicht am Bildschirm arbeiten. Der Arbeitgeber stellte fest, dass die Arbeitnehmerin an besagtem Tag auf Facebook aktiv war ...

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