Sie ist da: Die erste Facebook-Abmahnung wegen eines Vorschaubilds

Thomas Schwenke und Jens Ferner berichten berichten heute über eine weitere Spielart einer Facebook-Abmahnung.

Nachdem wir im April 2012 von der wohl ersten Abmahnung berichtet hatten, die ein fremdes Foto auf der eigenen Pinnwand betraf, geht es nun um eine Inanspruchnahme wegen eines Facebook-Vorschaubilds.

„Schreib etwas!“

Ein wichtiger Bestandteil der Facebook-Plattform sind die so genannten Statusmeldungen, zu denen man mit wechselnden Sprüchlein, wie zum Beispiel „Wie geht es dir?“ Oder „Schreib etwas!“ aufgefordert wird.

Mithilfe dieser Meldungen kann man der Welt nicht nur mitteilen, wie es einem geht, sondern natürlich auch auf externe Links aufmerksam machen. Integriert man einen solchen Link in die Statusmeldung, erscheint darunter die Überschrift des verlinkten Artikels und ein kurzer Anriss des Inhalts.

Abmahnung wegen Vorschaubild

Das so genannte Vorschaubild wird einer Statusmeldung auf Facebook immer dann hinzugefügt, wenn in dem Artikel, auf den verlinkt wird, ein Bild oder mehrere Bilder zu sehen sind. Facebook liest dann diese Bilder von der Ursprungsseite aus und bietet sie in Form von Miniaturbildern zur Anzeige neben der Statusmeldung an:

Man hat zwar die Möglichkeit, durch einen Klick das Miniaturbild auszublenden. Von dieser Möglichkeit machen aber die wenigsten Facebook Nutzer Gebrauch. Manche, weil sie sich diesbezüglich schlicht gar keine Gedanken machen. Die meisten werden die Vorschaufunktion allerdings ganz bewusst aktiviert lassen, da ein Bild eine Statusmeldung interessanter macht und damit nicht unerheblich aufwertet.

Unterlassungserklärung und 1.800 €

Jetzt kursieren offenbar die ersten Abmahnungen der Kanzlei Pixel.Law für eine Frau Gabi Schmidt wegen eines solchen Vorschaubilds ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK