Böller im Dixiklo

Ja, auf Baustellen geht es schon manchmal etwas grob zu unter den Kollegen. Und das nicht nur Sylvester. Da herrscht unter den Bauarbeitern eben die Meinung, dass derbe Scherze die Stimmung aufhellen. Doch was zu weit geht, findet kein gutes Ende. Ein Arbeitnehmer musste seinem dringenden Bedürfnis nachgehen und suchte die Dixi-Toillette auf der Baustelle auf. Ein anderer Arbeitnehmer (Vorarbeiter auf der Baustelle) wollte - nach seinen Ausführungen - sich einen Scherz erlauben und brachte wohl einen Sylvesterböller (am 07. August eines Jahres !) an der Tür des Klos an. Jedenfalls gelangte der Böller in die Kabine und explodierte. Der in der Toilette befindliche Kollege des Arbeitnehmers zog sich aufgrund der Explosion Verbrennungen am Oberschenkel, im Genitalbereich und an der Leiste zu und war in der Folge drei Wochen arbeitsunfähig. Aufgrund dieses Vorfalls wurden dem Arbeitnehmer das Arbeitsverhältnis fristlos gekündigt. Der Arbeitnehmer erhob hiergegen eine Kündigungsschutzklage und vertrat die Ansicht, dass keine so schwerwiegende Pflichtverletzung vorliege, dass dies unmittelbar die fristlose Kündigung rechtfertige. Der kollegiale Umgang auf Gerüstbaustellen sei auch schon mal etwas ruppiger. Scherze seien durchaus üblich, dabei sei in der Vergangenheit auch öfter bereits mit Feuerwerkskörpern gescherzt worden ...Zum vollständigen Artikel


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