M&A Prozesse: Die Vertraulichkeitserklärung (NDA)

Im vergangenen Jahr haben wir uns im Blog mit der „DNS“ von Unternehemenstransaktionen beschäftigt. Unser erster Beitrag im neuen Jahr widmet sich der Vertraulichkeitswerklärung. Zur Vorbereitung einer Unternehmenstransaktion macht sich der potentielle Investor zunächst mit dem Unternehmen vertraut (Due Diligence). Regelmäßig erhält er hierbei Informationen, die der Öffentlichkeit nicht zugänglich sind.

Der Alteigentümer möchte, dass diese Informationen vertraulich bleiben und der Investor sie nicht zum Nachteil des Unternehmens verwendet. Daher sollte am Anfang aller Gespräche über eine Unternehmenstransaktion oder ein Joint Venture eine Vertraulichkeitsvereinbarung (engl. Non-Disclosure Agreement, NDA) stehen.

Doch welche Punkte sollten zwingend in das NDA aufgenommen werden? Hierzu im Folgenden ein kleiner Überblick:

Zunächst eine Definition des Begriffs vertraulicher Informationen. Dies sind alle Informationen über das Unternehmen, die der Öffentlichkeit nicht bereits bekannt oder zugänglich sind und die der Investor nicht aus anderer Quelle erhält, ohne dass hierbei gegen Vertraulichkeitsverpflichtungen verstoßen wird. Sodann die Verpflichtung, diese Informationen weiterhin vertraulich zu behandeln und ausschließlich zur Evaluierung der geplanten Transaktion (nicht aber zum Schaden des Unternehmens) zu behandeln. Der Investor darf Informationen aber selbstverständlich an seine Berater weitergeben, muss aber im Gegenzug dafür einstehen, dass auch diese die Informationen vertraulich behandeln ...Zum vollständigen Artikel


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