Die Einnahmen der Bundesligisten 2011/2012

Hier ein Gastbeitrag unserer Partnerseite fussball-geld.de

I. Einnahmen der Bundesligisten: Fernsehgelder

Die Berechnung der Fernsehgelder gliedert sich in zwei Teile: Zum einen ist dort die (noch) wichtigere nationale Inlandsvermarktung und auf der anderen Seite die Auslandsvermarktung.

Bei der Inlandsvermarktung basiert die Verteilung der Fernsehgelder auf einer Vierjahreswertung. Diese berechnet sich aus den Endplatzierungen der vergangenen drei Spielzeiten im Verhältnis 3:2:1 und der durchschnittlichen Platzierung der aktuellen Saison die mit dem Faktor vier gewertet wird.

Bei der Verteilung der Gelder gilt das Verhältnis von 79:21 von 1.Bundesliga zu 2. Bundesliga. Bei der Verteilung der Gelder in der Bundesliga folgt einer Spreizung von 2:1 zwischen dem Rangersten und dem Rangletzten der Vierjahreswertung. In der Bundesliga erhalten Platz 2-17 eine ihrem Rang in der Vierjahreswertung entsprechende anteilige Prämie. Rechnerisch erhält man folgende Formel:

Fernsehgeldertopf/27 x (16/17 + (19-Tabellenrang)/17)

In der zweiten Bundesliga berechnet sich die Verteilung nach bestimmten Prozentsätzen zwischen 1,8% und 0,9% der Gesamtverteilung der 1. und 2.Bundesliga.

Konkrete Zahlen und Berechnung befinden sich sehr gut und einfach dargestellt hier

Bei den Auslandserlösen wird es komplizierter und intransparenter, weil die DFL keine Zahlen veröffentlicht. Grundsätzlich kann man sagen, dass zunächst ein Grundbetrag sowie für die für den Europapokal qualifizierten Clubs eine vom Tabellenplatz am Ende der jeweiligen Saison abhängige Prämie ausgeschüttet wird. Hinzu kommt eine leistungsabhängige Komponente, die sich auf die Anzahl der UEFA-Koeffizienten-Punkte der Clubs bezieht.

Wegen der Vierjahreswertung und der Verteilung der Auslandseinnahmen befindet sich beispielsweise der viertplatzierte Gladbach insgesamt „nur“ auf dem 11.Platz.

TV-Geldrangliste der 1. Bundesliga 2011/12

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