Anbieter einer pornografischen Internetseite zur Umsatzsteuer verpflichtet

Sex sells- dies erkennen immer mehr Unternehmer und gestalten ihre Geschäftsidee getreu diesem Motto. Auch im zugrundeliegenden Fall ging es um einen Unternehmer, der eine Internetseite betreibt, auf der die User pornografische bzw. erotische Bilder und Videos kostenpflichtig erhalten können. Der Bundesfinanzhof musste nun entscheiden, ob der Unternehmer auch dann zur Zahlung der Umsatzsteuer verpflichtet ist, wenn die User in diesem Zusammenhang auf die Seiten eines anderen Unternehmers weitergeleitet werden, ohne explizit darauf hingewiesen zu werden.

Weiterleitung auf andere Internetseiten

Geklagt hatte im konkreten Fall die inländische Betreiberin einer Internetseite. Sie bot ihren Usern die Möglichkeit, erotische bzw. pornografische Videos und Bilder anzusehen. Sobald die User die besagte Internetseite aufgerufen haben, wurden sie auf die Seite eines anderen Anbieters weitergeleitet, der seinen Sitz in Spanien hat. Von dieser Seite aus wurden sie dann nochmals auf eine andere weitergeleitet, auf der sie dann letztendlich die Bilder und Videos abrufen konnten ...

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