Arbeitnehmerrabatte führen nicht zu steuerpflichtigem Arbeitslohn

Der Bundesfinanzhof urteilte, dass ein Rabatt, der einem Arbeitnehmer von seinem Arbeitgeber gewährt wird, nicht zwangsläufig zu einem steuerpflichtigen Arbeitslohn führt.

Finanzamt setzt einkommensteuerpflichtigen Arbeitslohn an

Diesem Urteil lagen zwei Fälle zugrunde. In beiden ging es um Arbeitnehmer, die von ihren Arbeitgebern, die Fahrzeughersteller sind, Neuwagen zu Preisen kauften, die drastisch unter dem “Listenpreis” lagen. Dafür setzte das Finanzamt einkommensteuerpflichtigen Arbeitslohn an, vorausgesetzt, die Rabatte waren höher als die Hälfte der üblichen Händlerrabatte. Die Kläger merkten allerdings an, dass es sich nur insoweit um Lohn handelt, als der Arbeitgeberrabatt auch den Rabatt übersteige, der fremden Dritten gewährt wird.

Rabatt begründet keinen steuerpflichtigen Arbeitslohn

Dieser Meinung war auch der Bundesfinanzhof. Er urteilte, dass ein gewöhnlicher Rabatt beim Arbeitnehmer, der auch dritten Personen eingeräumt wird, keinen steuerpflichtigen Arbeitslohn begründet ...

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