Das Anwaltsgedicht zum Jahresende 2012 – kurze und ehrliche Bestandsaufnahme einer Spezies

Das Jahr ist um, ach wie zu dumm. Verjährt dann doch so dies und das, und das macht nur dem Schuldner Spaß.

Der Anwalt aber, der hat’s schwer, sitzt manche Stunde mehr und mehr, je näher das Jahresende rückt, weil die Verjährung den Mandanten nicht entzückt.

Von wegen „Frohe Weihnacht“ oder „guten Rutsch“, verjähren Forderungen, sind die Mandanten futsch. Drum schnell noch auf jetzt ins Büro, wenn andre‘ auf dem Weihnachtsmarkt sind froh.

Doch sehen wir es einmal ganz genau, der Glühwein schmeckt doch wirklich keiner Sau. Dem Konsument wird davon schlecht, dem Wirt ist das bei den hohen Preisen recht.

Denn ist der Kopf erst wieder clean, der Konsument geht wieder hin. Der Weihnachtsmarkt schlägt alle in den Bann, Gott sei Dank, dass der Anwalt in’s Büro gehn kann.

Schaut man bei Ein – und Verkaufspreis genauer hin, kommt dem Juristen schnell der Wucher in den Sinn ...

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