Sanierungsmaßnahmen nach einem Hangrutsch

Ein Eigentümer eines Grundstücks, auf dem es zu einem Hangrutsch gekommen ist, muss vorläufig keine Sanierungsmaßnahmen durchführen, wenn es bisher ausgereicht hat, dass ständig Kontrollen durch eine Fachfirma unter Einbindung des zuständigen Landesamtes für Geologie und Bergbau stattfinden, deren Häufigkeit sich an den Witterungsverhältnissen orientiert; und zudem das Wasser gefasst und ordnungsgemäß abgeleitet wird.

So das Verwaltungsgericht Koblenz in dem hier vorliegenden vorläufigen Rechtsschutzverfahren, mit dem eine Grundstückseigentümerindie Durchführung von sofortigen Sanierungsmaßnahmen auf ihrem von einem Hangrutsch betroffenen Grundstück verhindern wollte. Die Antragstellerin ist Eigentümerin eines Grundstücks in Vallendar. Nachdem es im Februar 2011 zu einem Hangrutsch gekommen war, verlangte die Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord (SGD) von der Antragstellerin die Durchführung von Sanierungsmaßnahmen und drohte die Ersatzvornahme an. Die Kosten der Maßnahmen wurden auf 111.800,– € geschätzt. Gleichzeitig entschied die Behörde, dass der Bescheid sofort vollziehbar sei. Hiergegen legte die Eigentümerin Widerspruch ein und beantragte gleichzeitig die Gewährung vorläufigen Rechtsschutzes ...

Zum vollständigen Artikel

Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK