Rezension Zivilrecht: RVG

Gerold / Schmidt, Rechtsanwaltsvergütungsgesetz, 20. Auflage, C.H. Beck 2012 Von RA Johannes Berg, Kaiserslautern Mit Steffen Müller-Rabe, Hans-Jochem Mayerund Detlef Burhoff tragen drei namhafte Juristen Verantwortung für das wohl wichtigste Standardwerk zum Gebührenrecht der deutschen Rechtsanwaltschaft. Und dieser werden sie auch gerecht, um ein Fazit vorwegzunehmen. Mittlerweile in der 20. Auflage beantwortet der Kommentar Fragen mit dem Anspruch, gleichermaßen wissenschaftlich fundiert und präzise wie praxisnahe zu sein. Betrachtet man gerichtliche Entscheidungen zu Gebührenfragen, wird man in keiner solchen vergeblich nach dem vorliegenden Werk suchen. Grund ist nicht nur die Vollständigkeit der Bearbeitung auf 2027 Seiten, sondern gerade auch die zuverlässige Aktualität. So beschäftigt sich die Neuauflage neben den seit der 19. Auflage neuen Normen der §§ 24, 59a und 62 RVG insbesondere mit den Durchführungsgesetzen zum internationalen Unterhaltsverfahren und den Gebührenfolgen des Gesetzes zur Umsetzung des Rahmenbeschlusses 2005/214/JI des Europäischen Rates vom 24.02.2005 zur gegenseitigen Anerkennung von Geldstrafen und Geldbußen. Schließlich wird die jüngste höchst- und obergerichtliche Rechtsprechung etwa zum Begriff der Angelegenheit i.S.d. § 15 Abs. 2 RVG und den ersten Entscheidungen zum FamGKG umfassend und nicht nur in Fußnoten abgearbeitet. Zu Aufbau und Darstellungsweise bleibt bei der Neuauflage nicht allzu viel zu sagen ...Zum vollständigen Artikel


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