Wo das Denken von vielen Staatsanwälten und Haftrichtern aufhört

Wenn es um die Frage geht, ist ein Beschuldigter zu verhaften, kommt den dafür Verantwortlichen fast immer gebetsmühlenartig die Fluchtgefahr aus der Seele geschossen, die vielfältig begründbar ist, insbesondere mit der dünnen Suppe aus der "Höhe der zu erwartenden Strafe".

Das können die besoffen und im Schlaf, ja, sogar im besoffenen Schlaf. Dass eigentlich schon beim Gedanken an den Erlass eines Haftbefehls eine verantwortbare Prognose über die Höhe der tatsächlich zu erwartenden Strafe erstellt werden müsste, wird sehr, sehr oft "vergessen". Warum wohl?

Vielleicht, weil man befürchtet, dass es bei einer konkreten Prognose für den Haftbefehl gar nicht mehr reichen würde? Man weiß es nicht so genau ...

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