Sexualdelikt: Vergewaltigung war ausgedacht

Anfang November verbreitete die Staatsanwaltschaft ein Phantombild eines angeblichen Vergewaltigers einer jungen Frau aus Linden-Leihgestern. Daraufhin gingen 236 Hinweise aus der Bevölkerung ein und mehrere Männer mussten eine DNA-Probe abgeben. Nun kam heraus, dass die Frau sich die Vergewaltigung ausgedacht hatte. Gegenüber Polizei und Staatsanwaltschaft machte sie nun glaubhaft, dass sie sich die Verletzungen selbst zugefügt hatte. Sie hätte psychische Probleme gehabt und deswegen diese Tat vorgetäuscht. Die DNA-Proben der 43 Männer werden nun vernichtet.

Autor des Beitrags ist Rechtsanwalt für Strafrecht & Strafverteidiger Dr. Böttner, Anwaltskanzlei aus Hamburg und Neumünster. Weitere Gerichtsentscheidungen und allgemeine Informationen zum Strafrecht und der Strafverteidigung finden Sie auf der Kanzlei-Homepage.

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